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Freiheit in Christus: die Bergpredigt - für Jünger

Deutsch > Forschungsbereiche > Biblische Theologie

P. Rüst (2008), Predigt Flüehli, Schwarzenburg (Schweiz), etwas erweitert, 9 S.
http://www.aneste.ch/files/FreiheitChristus+.pdf (293 kB)
oder ohne Bilder, nur Text, 8 S.:
http://www.aneste.ch/files/FreiheitChristus.pdf (83 kB)


Inhalt:

1. Die Bergpredigt für Jünger
2. Die Funktion des Gesetzes für Israel
3. Das Himmelreich als Zielsetzung Gottes
4. Gottes Erziehungsmethode für den Menschen
5. Passt sich Gott unsern Irrtümern an?
6. Selbstverwirklichung führt zum Tod
7. In Christus ist das Gesetz erfüllt
8. Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!

Wer kann denn schon nach der Bergpredigt leben?
Jesus verlangt ja völlig Unmögliches!
Warum hörten ihm die Leute überhaupt noch zu?

- In der Bergpredigt spricht Jesus zu den Jüngern, nicht den Volksmengen. Er preist sie als Erben des Himmelreichs selig, gerade weil man sie als Apostel des Neuen Testaments verfolgen wird wie die Propheten des Alten Testaments. Der Volksmenge aber bleibt der Kern der Botschaft verborgen.

- Jesus verinnerlicht und verschärft das alttestamentliche Gesetz, das dazu dienen musste, Israel zur Sündenerkenntnis zu bringen, zur Erkenntnis der eigenen Verlorenheit. Auf das Werben des Heiligen Geistes im Gewissen muss eingegangen werden, so dass es zur Vergebung kommen kann.

- Wer so demütig zu Gott umkehrt, dem kommt die stellvertretende Sühnung durch Jesus zugut, was zur Aufnahme in die Gotteskindschaft, und damit zu einer unerhörten Befreiung führt, zum Himmelreich. Dies ist Gottes Zielsetzung für den Menschen.

- Der Mensch ist als freie Persönlichkeit erschaffen, was notwendigerweise die Möglichkeit des Verlorengehens in sich schliesst. Daher plante Gott von Anfang an seine Menschwerdung in Jesus, um den stellvertretenden Sühnetod auf sich selbst zu nehmen. Ein langer Erziehungsweg mit progressiven Bundesschlüssen bereitete die Menschheit auf den Erlöser vor.

- Gott passte sich dabei der Unwissenheit der Menschen an, aber nie ihrer Sünde. Die Flexibilität der Sprache erlaubt eine Bewahrung des Gotteswortes vor Irrtum, ohne den schreibenden Propheten zu vergewaltigen. So sind in der messianischen Prophetie Mehrfachbedeutungen an der Tagesordnung.

- Die liebevolle Geduld Gottes wird von der menschlichen Sünde als Schwäche missdeutet und als Deckmantel für die Selbstsucht missbraucht. Der existentielle Pluralismus ist aber der Realität Feind, und im Interesse der Fehlbaren wird er als Götzendienst gebrandmarkt.

- Werkgerechtigkeit, der Versuch, sein Heil selbst zu basteln, grassiert in den verschiedensten Varianten, aber es bleibt Selbstgerechtigkeit, die Gott ein Greuel ist. Gott angenehme gute Werke können nur aus Dankbarkeit für die bereits erhaltene Rechtfertigung getan werden und geben Gott die Ehre, da er diese Werke ja bereitet hat.

- Die unerhörte Maximalanforderung Jesu an seine Jünger, vollkommen und heilig zu sein wie der allmächtige Gott, entpuppt sich also als eine unerhört tröstliche und befreiende Hinführung in die Arme des liebenden himmlischen Vaters. Der Schlüssel zur Lösung des unlösbaren Problems ist das Kreuz Jesu und das In-Ihm-Sein nach Bekehrung und Wiedergeburt.

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Last updated Okt 17 2011 | paraske@aneste.ch

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